Epidemiologie

Krankheitshäufigkeit

Die Multiple Sklerose ist die am häufigsten Auftretende Erkrankung aus der Klasse der chronischen Entzündungen am Zentralnervensystem In Deutschland wird mit etwa 150 Fällen unter 100.000 Einwohnern gerechnet, was eine gesamtzahl von 122.000 MS Erkrankungen ergäbe. Das Spektrum der Schätzungen reicht von 67.000 bis 122.000 Patienten. Weltweit ist mit 2,5 Millionen Menschen zu rechnen, wobei Frauen doppelt so häufig betroffen sind wie Männer.

Sterblichkeit

Lange Zeit lag die Lebenserwartung von MS-Patienten sechs bis zehn Jahre unter der gesunder Menschen. Ende das 20. Jahrhunderts ist die Sterblichkeitsrate jedoch massiv gesunken. Der Grund für die zurückgehende Mortalität liegt in den besseren Lebensumständen, früherer Erkennung der Krankheit und besseren Behandlungsmöglichkeiten.

Bei Patienten mit starken Behinderungen ist die Todesrate nach wie vor hoch.

Geographische Verteilung

Entscheidend für das Risiko an Multiple Sklerose zu erkranken ist das Lang in dem man aufgewachsen ist. Diese Beobachtung spricht dafür, dass Umweltfaktoren im Kinder- und Jugendlichenalter für eine spätere Erkrankung verantwortlich sind.

Stärker gefährdet als die äquatoriale Zone sind die nördliche und südliche Hemisphere.

Nach Ländern

  • Land: Patienten (Patienten pro 100.000 Einwohner)
  • Deutschland: 122.000 (150)
  • Österreich: 8.150
  • Schweiz (Kanton Bern): (110)